Aktuelles

+++ 16.09.2020

Chorarbeit in der Coronazeit

Chorproben – und Auftritte sind zur Zeit ein gefährliches Unterfangen. Könnten doch die mit Viren verseuchten Aerosole, die man beim Singen bis zu 4m weit ausstößt, Anwesende über die Raumluft mit Covid19 infizieren.

Corona lähmt momentan die Arbeit unseres Kirchenchores. Singen ist nur unter der Beachtung eines Hygienekonzeptes erlaubt.

Einige unserer Chorsänger*innen betätigen sich als Vorsänger*innen in den Gottesdiensten.

In der ersten Zeit des Shutdowns war es untersagt, sich zu den Chorproben treffen.

Mit großem Einsatz hat unser Chorleiter, Rainer Klitsch, in diesen Monaten den Kontakt zu den Sänger*innen des Kirchenchores St. Bonifatius aufrecht erhalten. Jede Woche verschickte er eine E-Mail mit Aufmunterungen und Übungsaufgaben an alle Chormitglieder. Zweimal fanden auch Videokonferenzen statt. Unser Festausschuss tröstete uns mit einem Fläschchen Wein und einen aufmunternden Brief.

Doch das sind keine Alternativen zum persönlichen Treffen und gemeinsamen Singen bei den wöchentlichen Chorproben.

Nach dem Ende der Schulferien durften wir uns nach fast sechs Monaten endlich wieder zum Singen (im Freien) treffen. Mit großen Abständen zwischen den Sängerinnen und Sängern übten wir auf dem Kirchplatz. Nach einer so langen proben-freien Zeit muss sich unser Gesang doch ganz gut angehört haben, denn Passanten blieben stehen, um zu lauschen.

In der nächsten Zeit werden wir mit viel Aufwand und Kreativität der Herausforderung gerecht werden können, die Chorarbeit mit den geltenden Vorschriften und nach dem Hygienekonzept fortzusetzen.

Der große Saal im Adalbert-Endert-Haus bietet unter der Einhaltung der notwendigen Abstände, Platz für höchstens 16 Sänger*innen. Wir sind jedoch 55 Aktive.

An einem Highlight durften wir uns am 9. September erfreuen.

Bettina Schaaf, professionelle Sängerin (und Musiklehrerin) in unserem Chor, gab für uns ganz alleine ihr Konzert „Farbtöne“. Bei diesem Ohrenschmaus ging uns das Herz auf!

Dankbar, dass wir bisher so glimpflich davongekommen sind, freuen wir uns jetzt auf einen möglichst bunten Herbst in ganz, ganz vielen Farben, optischer und akustischer Art; trotz Corona!

Foto und Text: D. Skandera

+++ Am 5. Februar startet unser neues offnes Chorprojekt mit der NGL-Messe „Unter uns Menschen“. Gastsänger sind herzlich willkommen. (verschoben)

06.01.2020

Fotos von unserem Auftritt am 1. Januar 2020 im Gottesdienst der Krippenfreunde Fulda in der Klosterkirche auf dem Frauenberg

(Fotos: privat)

09.12.2019

Nikolausbesuch und Ehrungen anlässlich unserer Adventsfeier

(Fotos: Helmut Aschenbrücker)

Während der jährlichen Familienfeier zum Advent konnten neun Jubilare geehrt werden.

Sechs der Chorsängerinnen und Chorsänger nahmen die Urkunde und ein Blumengebinde persönlich entgegen. Claudia Wagner hält dem Chor seit 25 Jahren die Treue. Gisela Kornek, Roland Leibold, Hildegard Rudolf und Petra Wagner sind seit 40 Jahren Chormitglieder und Norbert Jordan gehört sage und schreibe seit 60 Jahren zu den Sängern.

Der Dirigent Rainer Klitsch und die Vorstandsvorsitzende D. Skandera dankten den Jubilaren im Namen des gesamten Chores für deren zuverlässige Einsatzfreude, die ihnen hoffentlich noch lange erhalten bleiben möge.

19.11.2019

+++ Musiktheorie ganz praktisch

Eine Sekunde ist doch eine Zeiteinheit oder etwa nicht? Und was ist eine Terz? Was heißt da F-Dur und d-Moll? Was ist ein Dreiviertel Takt? Unter Triolen versteht man?

Singen und musizieren kann man auch ohne Kenntnisse in der Musiktheorie !??

Reden und dichten kann man auch ohne Schreibkenntnisse !??

Aber !??

– Ein Musikinstrument zu spielen hat man nie wirklich erlernt…

– Der Musikunterricht in der Schule liegt Jahrzehnte zurück…

– Singen kann man ganz gut und es macht auch Spaß, gäbe es da nicht die Notenblätter, die ihre Informationen nur in Verbindung mit einem Begleitinstrument preisgeben.

Mit uns im Chor singt Bettina Schaaf, eine ausgebildete Musiklehrerin.

Da ist es doch naheliegend, dass sie interessierten Chormitgliedern das fehlende Wissen vermittelt.

An acht Abenden ließ uns Bettina vor den Chorproben gleichsam ein Licht aufgehen. Sie lehrte uns die wichtigsten Grundlagen der Musiktheorie.

Vielleicht folgt ja ein weiterer Kurs in dem das Gelernte erweitert und vertieft werden kann, auch für andere Interessierte.

Text und Fotos: D. Skandera

4.10.2019

Familienausflug nach Hosenfeld

Den letzten Sonntag im September nutzte der Kirchenchor für einen Familien-Grill-Ausflug nach Hosenfeld-Hainzell. Begonnen hatte der Ausflug mit einem Gottesdienst in der St. Peter-und-Paul-Kirche in Hosenfeld. Der dortige Geistliche war von unserem Gesang so angetan, dass er uns zum Dank 50 Rosenkränze aus seiner Heimat Medjugorje überreichte. Anschließend genossen wir – bei durchaus leidlichem Wetter – wohlbehütet unter dem Dach der Grillhütte nahe Hainzell, lecker gerillte Würstchen und Steaks mit Beilagen. Der Festausschuss hatte alles ganz wunderbar organisiert, so dass wir einen schönen Tag in froher Runde genießen konnten. Der Nachmittagskaffee mit selbst gebackenen Kuchen bildete den angenehmen Abschluss dieses gelungenen Tagesausfluges.

+++ Zum Start ins neue Probejahr sind 5 neue Sänger/innen dazugekommen :-), schön stimmlich verteilt…. ein Tenor, ein Bass, zwei Soprane, ein Alt….
+++ Die Proben für den „Evensong“ beginnen am 8. August 2018

+++ Chorfahrt in die Pfalz

Bei herrlichem Frühsommerwetter im April unternahm der Kirchenchor einen 2-tägigen Ausflug an die Südliche Weinstraße. Nach einem kräftigenden Frühstück unterwegs, war unsere erste Anlaufstelle die Stadt Speyer am Oberrhein, eine der ältesten Städte Deutschlands. Weithin bekannt ist Speyer durch seinen Kaiser- und Mariendom, die weltweit größte noch erhaltene romanische Kirche. Er zählt seit 1981 zum Unesco-Weltkulturerbe. Außerdem beherbergt der im Jahre 1061 geweihte Dom außer zahlreichen Kaisergräbern, die größte romanische Krypta Europas mit einer außergewöhnlich guten Akustik. Davon konnten wir uns bei einem gemeinsam gesungenen Chorsatz selbst überzeugen. Nach der Domführung und einem leckeren Mittagessen in der nahe gelegenen Hausbrauerei Domhof, fuhren wir weiter nach Neustadt, dem Basisort unserer Chorfahrt. Vom Hotel aus machten wir noch einen Abstecher zur Waldgaststätte am Friedensdenkmal oberhalb von Edenkoben, bevor wir dort die Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Ludwig musikalisch gestalteten. Es kommt sicher nicht oft vor, dass ein Kirchenchor auf Chorfahrt auch noch den Organisten, und den eigenen Pfarrer mitbringt. Eine Weinprobe im Weingut Nickel in Neustadt bildete den Abschluss des ersten Tages und sorgte für einen leichtfüßigen Rückweg ins Hotel.

Der Vormittag des zweiten Tages stand ganz im Zeichen einer Wanderung rund um das idyllisch gelegene Weinstädtchen St. Martin. Wer nicht so gut zu Fuß war, den brachte die historische Rietburgbahn hinauf zum Schloss Villa Ludwigshöhe. Hier wurde man mit einem fantastischen Fernblick und einer Erfrischung belohnt. Für die Wanderer ging es zunächst durch Weinberge bergauf zur Kropsburg, von der wir einen weiten Fernblick über die Rheinebene und zur Erfrischung eine Weinschorle genossen. Unweit davon besuchten wir eine wunderschön im Wald gelegene Mariengrotte, die uns zu einer kurzen Marienandacht förmlich einlud. Bergab, durch eine wildromantische Schlucht erreichten wir schließlich in der Ortsmitte von St. Martin die Gaststätte Raabe. Hier konnte sich -wer wollte- an den für die Gegend und die Jahreszeit typischen Spargelgerichten satt essen und noch einen letzten Schoppen Pfälzer Wein genießen. Danach traten wir langsam die Heimreise an, statteten aber der auf dem Weg liegenden Ronneburg, in der Nähre von Langenselbold noch einen Besuch ab. Hier gab es Gelegenheit zum Abendessen oder einfach nur zum Verweilen. Mit unserer Ankunft in Horas gegen 20 Uhr ging eine erlebnisreiche, harmonische und bestens organisierte Chorfahrt zu Ende.

(Fotos: Roland Leibold und Helmut Aschenbrücker)